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Ausgewählte Artikel für die tägliche Praxis sowie Neues aus Forschung und Wissenschaft |
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Archiv
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| ‚ | 05/12
Neue Studien zu Lyrica® Der Wirkstoff Pregabalin (Lyrica®) hat in einer Phase-III-Studie an Patienten mit diabetischer Neuropathie keine bessere Wirkung erzielt als Placebo. Eine weitere Studie bei Patienten mit HIV-assoziierter Neuropathie wurde nach einer enttäuschenden Zwischenauswertung vorzeitig abgebrochen. Lesen Sie hier weiter. In diesem Zusammenhang sei erneut darauf hingewiesen, dass die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft im November ein potenzielles Abhängigkeitspotenzial von Pregabalin thematisiert hat. |
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| ‚ | 02/12
Aktueller Rote-Hand-Brief (Feb. 2012) weist auf neue Empfehlungen zur Verschreibung
von Aliskiren-haltigen Arzneimitteln hin: Aliskiren-haltige Arzneimittel sind in Kombination mit ACE-Hemmern oder Angiotensin-Rezeptor-Blockern (ARB) kontraindiziert bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ I oder Typ II) oder Nierenfunktionsstörung (GFR < 60 ml/min/1,73 m2) Für alle anderen Patienten
wird die Anwendung von Aliskiren-haltigen Arzneimitteln in Kombination
mit ACE-Hemmern oder ARB nicht empfohlen. |
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| ‚ | 01/12
Cochrane Collaboration sieht intransparente Datenlage bei Tamiflu Die Meta-Analytiker der Cochrane Collaboration und das Britische Ärzteblatt werfen dem Hersteller Roche vor, Daten zum Grippe-Medikament Tamiflu zurückzuhalten. Eine unabhängige Bewertung zur Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments wird somit erschwert. Tom Jefferson vom Cochrane schätzte in der aktuellen Publikation die Verkürzung der Symptomdauer auf nur noch auf 21 Stunden, dem stehen ca. 160 Stunden Gesamtdauer der Erkrankung im Placebo-Arm gegenüber. Tamiflu schützt auch nicht vor schweren bakteriellen Infektionen, die als Komplikationen einer Grippe auftreten können, darauf weisen die amerikanischen Fachinformationen explizit hin. Lesen Sie hier weiter |
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| ‚ | 01/12
Rote-Hand-Brief zu Aliskiren-haltigen Arzneimitteln auf Grund potenzieller
Risiken Der Hersteller Novartis warnt
in einem Rote-Hand-Brief zu Aliskiren-haltigen Arzneimitteln vor potenziellen
Risiken: unerwünschte kardiovaskuläre oder renale Ereignisse
könnten bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und Nierenfunktionsstörungen
und/oder kardiovaskulären Erkrankungen auftreten. Siehe dazu auch hier |
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12/11 Erythropoetin an Kanzerogenese beteiligt Das Blutprotein EPO ist an der Entstehung und dem Wachstum von malignen Tumoren beteiligt. Neuesten Erkenntnissen zufolge regt der Wachstumsfaktor PDGF das Erythropoetin dazu an, die Tumorangiogenese zu steigern. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Ärzteblatt |
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07/11 PALLAS-Studie zu Multaq® (Dronedaron) bei Patienten mit permanentem
Vorhofflimmern abgebrochen Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft informiert ( Drug Safety Mail 2011-159 ) , dass die PALLAS-Studie aufgrund von schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten, die Dronedaron eingenommen hatten, abgebrochen wurde Dronedaron sollte nur in den zugelassenen Indikationen eingesetzt werden, nicht bei Patienten mit permanentem Vorhofflimmern. Da es weniger wirksam ist als Amiodaron, kommt es aus Sicht der AkdÄ vor allem in Betracht, wenn Amiodaron nicht vertragen wurde. ( Bewertung von Multaq durch die AKdÄ) |
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| ‚ | 06/11
Hersteller weist in einem Rote-Hand-Brief auf mögliche Risiken (erhöhte
Inzidenz von Blasenkarzinomen) unter der Einnahme von pioglitazonhaltigen
Arzneimitteln hin. Pioglitazon ist das derzeit
einzige auf dem deutschen Markt verbliebene Glitazon. Gemäß
dem Beschluss
des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sind Glitazone zu Lasten der
GKV nicht mehr verordnungsfähig, da für diese kein Zusatznutzen
im Vergleich zu anderen Therapieoptionen belegt werden konnte. Aktuell
informiert der Hersteller in einem Rote-Hand-Brief über eine weitere
mögliche unerwünschte Wirkung: ein leicht erhöhtes, aber
signifikantes Risiko von Blasenkarzinomen unter Anwendung pioglitazonhaltiger
Arzneimittel. |
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| ‚ | 06/11
Bisphosphonate und atypische Femurfrakturen Die AKdÄ weist darauf hin, dass nach Angaben der EMA insbesondere bei längerer Bisphosphonattherapie besondere Vorsicht angebracht ist: "Wegen des Risikos von atypischen Frakturen sollten Ärzte regelmäßig überprüfen, ob die Fortführung einer Behandlung mit Bisphosphonaten notwendig ist. Dies gilt insbesondere für Patienten, die bereits länger als fünf Jahre behandelt werden. Wird eine atypische Fraktur auf einer Seite vermutet, sollte auch die andere Seite untersucht werden. Schmerzen oder Schwäche in der Leiste, der Hüfte oder im Oberschenkel können Anzeichen für eine atypische Femurfraktur sein. Patienten sollten angewiesen werden, bei Auftreten solcher Beschwerden ihren Arzt zu kontaktieren." Lesen Sie hier weiter. |
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| ‚ | 04/11
IQWiG: Dipyridamol plus ASS bei Schlaganfall bietet keine Vorteile Das IQWIG kommt in seinem Abschlussbericht zu dem Ergebnis, dass nach einem Schlaganfall die Kombination der beiden gerinnungshemmenden Wirkstoffe Dipyridamol und Acetylsalicylsäure (ASS) einer alleinigen Gabe von ASS oder Clopidogrel nicht überlegen ist. Die Autoren weisen darauf hin, dass es Belege für einen höheren Schaden gibt: insbesondere schwere Blutungen treten unter Dipyridamol plus ASS häufiger auf. Lesen Sie hier weiter. Den Abschlussbericht des IQWIG finden Sie hier |
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| ‚ | 03/11
Multiple aktinische Keratosen (Carcinomata in situ der Haut) nach langjähriger
topischer Anwendung von Tacrolimus Der AkdÄ wurde der Fall eines 43-jährigen Patienten berichtet, der nach Anwendung einer Tacrolimus haltigen Salbe seit Anfang 2006 multiple aktinische Keratosen entwickelt hat . Lesen Sie hier weiter |
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| ‚ | 03/11
Aktuell ergänzte Therapiehinweise des GBA Omalizumab (Xolair) Der aktualisierte Therapiehinweis zu Omalizumab tritt am 22.02. 2011 in Kraft , hierin finden Sie Empfehlungen zur wirtschaftlichen Verordnungsweise. Nach Angaben des GBA betragen die Jahrestherapiekosten bis zu ca 50.000 €.
In die Übersicht der Verordnungseinschränkungen und -ausschlüsse (Anlage III AMR) wurde Clopidogrel in Kombination mit ASS bei akutem Konronarsyndrom aufgenommen. |
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| ‚ | 01/11
Aus der UAW-Datenbank: Abhängigkeitspotenzial von Pregabalin (Lyrica®)
Die AkdÄ berichtet über
den Fall eines 39-jährigen Patienten, der wegen einer generalisierten
Angststörung mit Pregabalin behandelt wurde. Mehrfache Versuche des
Patienten, sich Rezepte zu erschleichen, und das Eingeständnis, bis
zu 3000 mg des Medikaments täglich einzunehmen (empfohlene Tageshöchstdosis
600 mg), lassen auf eine Abhängigkeit schließen. |
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01/11 Off-Label-Use von Valproinsäure zur Migräneprophylaxe Das Antiepileptikum Valproinsäure ist seit dem 16.12.2010 im Off-Label-Use zur Vorbeugung von Migräneanfällen bei Erwachsenen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung durch Fachärzte verordnungsfähig. Detaillierte Informationen erhalten Sie hier. |
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| ‚ | 12/10
Sterberisiko unter Therapie mit Wachstumshormonen? Die Behandlung von Kindern mit rekombinanten Wachstumshormonen hat in einer laufenden Kohortenstudie aus Frankreich das Sterberisiko erhöht. Die europäische und die US-amerikanische Arzneibehörde haben eine Sicherheitsprüfung eingeleitet, raten derzeit aber von Konsequenzen ab. Allerdinsgs raten sie, die empfohlenen Dosierungen nicht zu überschreiten. Pressemitteilung der EMA "Review of somatropin officially started" |
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